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Dialyse
Gefäßzugang
Cimino-Brescia-Fistel

Die Cimino-Brescia-Fistel ist eine künstlich angelegte Kurzschlussverbindung zwischen einer Arterie und einer Vene, meist am Unterarm, als Voraussetzung zur Hämodialyse. Der operative Eingriff kann im Regelfall in örtlicher Betäubung vorgenommen werden und ist dann nach ca. 4 Wochen einsatzbereit. Die Förderleistung des Shunts sollte mindestens 200- 300 ml Blut pro Minute betragen, um die Blutwäsche zu ermöglichen.

Das OP-Verfahren wurde 1966 von Brescia und Cimino entwickelt und führte letztlich zur weltweiten Verbreitung der Hämodialyse für chronisch Nierenkranke.
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