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Dialyse
Hämodialyse (Blutwäsche)
Synonym: Blutwäsche Von griechisch „Dialysis“ = Auflösung, Trennung Die Dialyse bezeichnet die Gesamtheit aller Blutreinigungsverfahren, bei denen die Ausscheidungsfunktion der Nieren beim akuten oder chronischen Nierenversagen ersetzen können. Hierdurch wird ein Anstieg von Stoffwechselprodukten im Blut (Urämie) verhindert.

Bei der Dialyse werden Hämodialyse, Hämofiltration und Peritonealdialyse unterschieden. Die Dialyse kommt zum Einsatz, wenn sich die Nierenfunktion trotz Ausschöpfen sämtlicher anderer Maßnahmen (Diät/Diuretica) weiter verschlechtert und sich die harnpflichtigen Substanzen im Blut bis zu einem kritischen Wert anreichern oder sich die Urinausscheidung drastisch reduziert.

Die häufigsten Ursachen, die letztlich zur dialysepflichtigen Nierenschädigung führen, sind entzündliche Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Zystennieren und Schmerzmittelmissbrauch.

Eine dialysebegleitende Diät ist obligat erforderlich.

Die Dialysebehandlung ist bei Menschen mit unzureichender Nierenfunktion überlebensnotwendig. Ohne dieses Verfahren würden betroffene Patienten innerhalb von 10 Tagen durch eine innere Vergiftung (Urämie) sterben.

Begleiterscheinungen der Dialysebehandlung sind überwiegend durch die Grunderkrankung verursacht und betreffen mangelhafte Blutbildung, Abbau von Knochensubstanz, Nervenschädigungen und Überwässerung.
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