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Betreuung bei Schwangerschaftsdiabetes
Der Schwangerschaftsdiabetes, auch als Gestationsdiabetes, GDM oder Typ-4-Diabetes bezeichnet, ist definiert als eine erstmals in der Schwangerschaft diagnostizierte Glucose-Toleranzstörung. In seltenen Fällen kann es sich um einen neu aufgetretenen Diabetes -Typ 1 oder -Typ 2 handeln. Beim typischen Gestationsdiabetes tritt nach der Geburt bei den meisten Frauen wieder ein normaler Zuckerstoffwechsel auf.[ Der Gestationsdiabetes zählt insgesamt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Als Risikofaktoren gelten Übergewicht, ein Alter über 30 Jahren und eine erbliche Vorbelastung mit Diabetes mellitus. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann jedoch auch ohne bekannte Risikofaktoren auftreten.

Die Teilnahme an Schulungen ist wichtig
In den Schulungen lernt die Schwangere, den größten Teil ihrer Behandlung mit Hilfe der Information die sie dort erhält, selbst in die Hand nehmen zu können.

Bei einem in der Frühschwangerschaft auftretenden Gestationsdiabetes mit Krankheitszeichen des Diabetes mellitus und der Notwendigkeit einer Insulinbehandlung mit vier und mehr Insulininjektionen täglich, empfiehlt sich die Teilnahme an einer vollständigen, strukturierten Gruppen-Schulung.

Selbstkontrolle ist nicht schwer
Die Schwangere lernt am Tag der Vorstellung in unserer Diabetes-Schwerpunktpraxis die Blutzucker-Selbstkontrolle mit einem Blutzuckermessgerät, und Blutzucker-Werte vor den drei Hauptmahlzeiten und eine Stunde nach Beginn der Mahlzeiten zu messen und zu dokumentieren (sechs Werte pro Tag) oder einen elektronischen Blutzuckerspeicher zu verwenden. Häufigkeit und Zeitpunkt der Selbstkontrollen sind dem Verlauf und dem Aufwand der Therapie ständig mit Hilfe der Empfehlung unserer Diabetologen anzupassen.



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